Also wenn ihr euch eine stressige Réception vorstellt, dann müsst ihr das noch mal zwei rechnen und dann wisst ihr wie es bei uns hier im Chancery Court zu und her geht. Es ist nicht immer so schlimm, teilweise warten wir auf die Gäste und dann kommen wieder alle auf ein Mal. Zwischen 07:15 und 09:00 ist Check-out-Time und dann kommen noch alle Amis dazu die einchecken wollen (klaro die landen alle am Morgen in London) und die zweite Stressphase ist zwischen 16:30 und 19:30 dann kommen alle aus den Büros und wollen einchecken. Am Tag unseres Receptionsessen waren wir den ganzen Tag absolut im Stress. Nach einem Internenmeeting haben wir uns dann nach dem Frühdienst ins nächste Pub abgesetzt. Um 20 Uhr haben wir dann in einem coolen Restaurant reserviert, im Restaurant kam man sich vor wie in der Kulisse vom Mozart Zauberflöten Musical. Anschliessen haben wir uns dann noch bis um 04 Uhr die Nacht um die Ohren geschlagen in London City und ich sage euch, auch hier ist es schwierig einen Club zu finden, welcher nach 03 Uhr noch offen hat unter der Woche.
Finally, the DESK 1. Dezember. 2007
Die Arbeit an der Réception startete nach zwei Wochen doch noch. Die Arbeit ist im Vergleich zu meiner Arbeit vorher in der Schweiz einiges einfacher. Check-In, Check-out, Listen, Kontrollen und Informationen geben das sind die Hauptaufgaben. Natürlich musste ich am Anfang viele neue Dinge lernen, wer hat schon mal von „Multiple Payment Forms“, „3 Party Payment Forms“ oder „Credit Limit check“ gehört? Nun mittlerweile fühle ich mich schon recht wohl bei meiner Arbeit. Obwohl du hier nie sagen kannst ob’s ein guter oder schlechter Tag wird. Es gibt Tage, da bist du zu dritt und langweilst dich, dann gibt’s Tage da müsste der DESK noch mind. zwei PC-Stationen und Réceptionisten mehr haben.