London Standart

Christoph’s London-Weblog

Pimm’s Sommerdrink 20. Juli. 2008

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Pimm’s ist wohl fast so englisch wie die Queen. Jeden Monat gibt’s bei uns neue kleien Überraschungen für unsere Stammgäste. Im Monat Juli war es „Pimm’s“. Da kam in mir als Kontinentaleuropäer die Frage auf: „was ist das?“.

Pimm’s ist ein alkoholische Getränk aus Gin und einer geheimen Gewürtzmischung. Es wurde um 1840 durch James Pimm, dem Besitzer der Oyster Bar in London erfunden.

Pimm’s SOMMERDRINKS:

Pimm’s Classic: 1/4 Pimm’s No.1 - 3/4 Limonade mit Minzenblätter, Zitrusfrüchten, Erdbeeren und eine düne Scheibe Gurke

Pimm’s PimPam: 1/4 Pimm’s No.1 – 3/4 Granatapfelsaft mit Zitrusfrüchten und wenigen Basilikumblättern

Pimm’s Royal: 1/4 Pimm’s No.1 – 3/4 Champagner mit einer Erdbeere im Champagnerglas

Pimm’s Ginger: 1/4 Pimm’s No.1 – 3/4 Gingerale mir Zitrusfrüchten und Minzenblätter

 

Hotelfilm 21. Juni. 2008

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Der neue Hotelfilm des „Renaissance Chancery Court“ ist da:

http://www.youtube.com/watch?v=qCUk5oKqX7I&feature=related

 

Toyota Perfektion 30. Mai. 2008

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Japaner streben nach Perfektion, bei der Japanischen Automarke Toyota ist Perfektion einfaches Grundkonzept des Handelns. Wir hatten zwei grosse Gruppen (über 250 Zimmer) von Toyota in einer Woche. Es wurde alles Vorbereitet mit speziellen Check-In-Areas nach Länder der Gäste getrennt und nach Alphabet geordnet. Drei grosse Busse innerhalb von 1 Stunde einzuchecken inkl. Gepäck auf die Zimmer verteilen, ist schon eine stabsmässige Aufgabe.

 

Marriott Assesment Center 29. Mai. 2008

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Nun kommt die Geschichte doch noch aufs Papier beziehungsweise ins Digitale Archiv.

Es war ein Mal: klein Christoph. Ok, nun mal im vollen Ernst. Ich habe mich schon vor einiger Zeit beworben für ein Marriott internes „Management Training Programm“. Mitte Mai hatte ich bereits die ersten beiden Schritte, eine Lebenslauf-Überprüfung und ein Telefoninterview mit einem Direktor eines Marriotts, überstanden.
Nun war also Schritt 3, ein Assesment Day, an der Reihe. Um 09 Uhr ging es im Marriott Hauptquartier in London los. Alle standen sie da unten im Eingang und warteten, der Eine ängstlich, der Andere aufgeregt und der Dritte selbst überzogen, ja schon fast selbst verliebt und ich irgendwo mitten drin mit dem Gedanken „Wird schon werden“.

Oben angekommen, wurden die 80 Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt und jeder musst über sich selbst eine Präsentation vorbereiten und anschliessen vor der Gruppe vortragen. Anschliessend kamen alle zusammen und wir mussten eine Art Intelligenztest ausfüllen. Der Rest des Tages bestand mehrheitlich aus Gruppenarbeiten, in welchen die HR-Leute unser sozialen Fähigkeiten testen wollten.

Den Tag hatte ich anscheinend gut gemeistert, kam doch eine Woche später ein Gratulations-Email und ich wurde einem Hotel zum letzten Schritt, dem Bewerbungsgespräch zugeteilt.

 

Leaving Drink Culture 17. April. 2008

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Abschiedspartys obwohl sich das Wort eigentlich nicht wirklich ins Deutsche übersetzten lässt, denn dazu gehört schon eine gewisse englische Tradition und Kultur.

Leaving Drinks gibt’s bei uns mindestens Monatlich, ich denke wenn man an allen Partys dabei sein möchte, dann müsste man sich doch schon öfter Mal krank melden im Hotel. Bei über 300 Mitarbeitern ist ein ständiger Wechsel vorgegeben.

Die Leavingdrinks beginnen meistens um 18 Uhr und dauern bis früh in den Morgen. Meistens trifft man das ganz Hotel an solchen Drinks, so sind die Anlässe nicht nur was für die „Gehenden“ sondern auch für die „Bleibenden“.

 

Liebe alte DOS-Version 11. März. 2008

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Fidelio

Für alle unter euch die Fidelio nicht kennen, vorab mal eines: es gibt neue Versionen der Hotelmanagement-Software, aber keine ist so beliebt wie die gute alte stabile DOS-Version 6.2. Auch wir in London arbeiten noch mit dieser Version, sie ist sehr schnell und meistens auch sehr stabil. Aber am letzten Samstag (der letzte Tag vor meinen Ferien) ist unsere Version eingeschlafen. Zusammen mit einem „Hang-over“-Receptionist und einem Manager hatten wir 170 Check-ins und 180 Check-Out. Lief auch alles gut bis um 10 Uhr, als plötzlich Fidelio exxxxtrem langsam wurde. Ein Check-In geht normale ca. 3 Minuten, neu brauchten wir jetzt mind. 10 Minuten und die Warteschlange vor der Réception wuchs bis zum Parkplatz an. Es war so nervend, du kannst nichts machen um musstest nach jeder Eingaben 2 min. warten

 

Thames Water 20. Februar. 2008

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Thames Water Es gibt Tage, die sollte es eigentlich nicht geben. Gestern & heute gehören genau in diese Kategorie. ThamesWater steht für Problem hier in London. Meine Kollegin eines anderen Hotels hatte schon grosse Probleme mit dem Wasserversorger von London und nun hat es uns getroffen.

Seit längerem werden die Rohre in der Strasse hinter uns ersetzt. Gestern musste das Wasser ab 24:00 abgedreht werden und es versteht sich von selbst, dass man hier nicht über so was informiert wird. Aber die (sorry) doofen Bauarbeiter habe vergessen das Wasser wieder abzudrehen am morgen und haben die Baustelle verlassen. Unsere Gäste hatten kein Wasser bis 09:30 Uhr als ThamesWater endlich realisierte wo das Problem liegt. Das sich alle Gäste beschwert haben muss ich hier eigentlich gar nicht schrieben.

 

London’s Hotelzimmer 29. Januar. 2008

Gespeichert unter: Chancery Court, London — risto85 @ 16:30
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Wir haben sehr schöne Zimmer und unsere Zimmer und Suiten gehören zu den grössten in London. In den meisten Londoner Hotels wurden irgendwann aus einem Zimmer zwei gemacht, da man den Gewinn optimieren wollte.

Für alle Kollegen von Flims: es ist auch hier nicht einfacher die korrekten Zimmer für die jeweiligen Gästen zu finden. Die meisten Zimmer sind zwar identisch, aber es gibt Zimmer mit sehr kleinen Fenster, grössere, kleiner und Zimmer mit Dusche oder Bad und alle Suiten sind unterschiedlich. Dann gibt es noch laute und leise Zimmer, Zimmer zur Hauptstrasse, zum Hinterhof und zum Innenhof und jeder Gast hat so seine Wünsche insbesondere die vielen Stammgäste.

 

Reception Night out 18. Dezember. 2007

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Also wenn ihr euch eine stressige Réception vorstellt, dann müsst ihr das noch mal zwei rechnen und dann wisst ihr wie es bei uns hier im Chancery Court zu und her geht. Es ist nicht immer so schlimm, teilweise warten wir auf die Gäste und dann kommen wieder alle auf ein Mal. Zwischen 07:15 und 09:00 ist Check-out-Time und dann kommen noch alle Amis dazu die einchecken wollen (klaro die landen alle am Morgen in London) und die zweite  Stressphase ist zwischen 16:30 und 19:30 dann kommen alle aus den Büros und wollen einchecken. Am Tag unseres Receptionsessen waren wir den ganzen Tag absolut im Stress. Nach einem Internenmeeting haben wir uns dann nach dem Frühdienst ins nächste Pub abgesetzt. Um 20 Uhr haben wir dann in einem coolen Restaurant reserviert, im Restaurant kam man sich vor wie in der Kulisse vom Mozart Zauberflöten Musical. Anschliessen haben wir uns dann noch bis um 04 Uhr die Nacht um die Ohren geschlagen in London City und ich sage euch, auch hier ist es schwierig einen Club zu finden, welcher nach 03 Uhr noch offen hat unter der Woche.

 

Finally, the DESK 1. Dezember. 2007

Gespeichert unter: Chancery Court — risto85 @ 13:19
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Die Arbeit an der Réception startete nach zwei Wochen doch noch. Die Arbeit ist im Vergleich zu meiner Arbeit vorher in der Schweiz einiges einfacher. Check-In, Check-out, Listen, Kontrollen und Informationen geben das sind die Hauptaufgaben. Natürlich musste ich am Anfang viele neue Dinge lernen, wer hat schon mal von „Multiple Payment Forms“, „3 Party Payment Forms“ oder „Credit Limit check“ gehört? Nun mittlerweile fühle ich mich schon recht wohl bei meiner Arbeit. Obwohl du hier nie sagen kannst ob’s ein guter oder schlechter Tag wird. Es gibt Tage, da bist du zu dritt und langweilst dich, dann gibt’s Tage da müsste der DESK noch mind. zwei PC-Stationen und Réceptionisten mehr haben.